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Justiz in der Schweiz

Ein Video deutet auf die mögliche Flucht des Besitzers mit der Registrierkasse nach einem tragischen Vorfall in der Schweiz hin.

Der Besitzer könnte nach dem tragischen Vorfall in der Schweiz mit dem Geld geflohen sein; das Video ist ein wichtiges Beweismittel in den Ermittlungen.

Die Schweizer Behörden untersuchen, ob der Besitzer des Nachtclubs in Crans-Montana kurz nach dem Brand, bei dem Tote und Verletzte zu beklagen waren, mit der Registrierkasse geflohen ist.
Die Schweizer Behörden untersuchen, ob der Besitzer des Nachtclubs in Crans-Montana kurz nach dem Brand, bei dem Tote und Verletzte zu beklagen waren, mit der Registrierkasse geflohen ist.

Die Ermittlungen zum Brand des Nachtclubs Die SternbilderDie in Crans-Montana, Schweiz, ansässigen Ermittler konzentrieren sich nun auf die Auswertung von Videos und Zeugenaussagen von Überlebenden. Die Tragödie ereignete sich in der Silvesternacht und gilt als eine der schlimmsten in der jüngeren Geschichte des Landes.

Aufnahmen von Überwachungskameras deuten darauf hin, dass die Besitzerin, Jessica Moretti, mit Armverletzungen vom Tatort geflohen ist. Bargeld von der Kasse transportieren, laut der Zeitung Corriere della SeraZeugen berichten außerdem, dass der Sohn der Besitzer Fenster einschlagen musste, um den Leuten das Verlassen des Hauses zu ermöglichen.

Die Vorgehensweise der Staatsanwältin Béatrice Pilloud in dem Fall sorgt für Kontroversen. Bislang wurden die Betreiber nicht verhaftet. Auch Bürgermeister Nicolas Féraud steht unter Druck, zurückzutreten, nachdem er eingeräumt hat, dass das Lokal seit 2020 nicht mehr überprüft wurde.

Sicherheitsmängel

Der Veranstaltungsort wurde als Nachtclub betrieben, obwohl er nur über eine Barlizenz verfügte. Die maximale Kapazität von 240 Personen wurde regelmäßig überschritten. Zum Zeitpunkt des Brandes wurde die Decke mit Akustikpaneelen von Funken getroffen, die von pyrotechnischen Kerzen stammten, die an Champagnerflaschen befestigt waren.

Rechtsexperten zufolge könnte die Stadtverwaltung wegen Fahrlässigkeit haftbar gemacht werden. Die Gemeinde hatte die Inspektionen an ein privates Unternehmen delegiert, das in den letzten Jahren nur wenige Inspektionen öffentlicher Einrichtungen durchgeführt hat.

Opfer und Verletzte

Unter den Opfern befinden sich sieben U18-Fußballspieler des Lutry-Clubs. Zwei Schwerverletzte liegen weiterhin in einem Zürcher Krankenhaus, da kein Transport zur Verfügung steht. Die Polizei schätzt, dass zwischen 100 und 200 Menschen das Unglück überlebt haben.

Die Betreiber der Bar, Jacques und Jessica Moretti, müssen möglicherweise mit Anklagen wegen Totschlags, Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung rechnen. Die Entschädigungszahlungen könnten sich auf mehrere zehn Millionen Schweizer Franken belaufen und die Stadtfinanzen gefährden.

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