Zyklon Harry traf am Mittwoch (21.) Süditalien und führte zur Vertreibung Dutzender Familien. Provinz Cataniain Sizilien. Das Phänomen verursachte Überschwemmungen und erhöhte das Risiko von Flussüberläufen in mehreren Küstenregionen der Region.
Die örtlichen Behörden berichteten, dass der Sturm die heftigste Welle der letzten 60 Jahre war. Im Mittelmeer erreichten die Winde Geschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde, und die Wellenhöhen betrugen bis zu 10 Meter.
In der Provinz Messina wurden die Bürgermeister von Taormina, Cateno De Luca, und Santa Teresa di Riva, Danilo Lo Giudice, von einer Welle getroffen. Der Vorfall ereignete sich, während die Politiker live in einem sozialen Netzwerk über die Wetterlage berichteten.
Der Bürgermeister von Catania, Enrico Trantino, betonte, dass die Wucht des Meeres die Naturgewalt mit der Zerbrechlichkeit des Landes kollidieren ließ. Laut Bürgermeister Trantino ist in der jüngeren Geschichte der Stadt kein vergleichbares Ereignis bekannt.
Auswirkungen auf die Infrastruktur
Bilder, die in den sozialen Medien geteilt wurden, zeigen die Wucht der Wellen am Dienstagabend (20.). Am stärksten betroffen waren die Viale Kennedy in La Plaia sowie Ruggero di Lauria und Artale Alagona in Ognina und das Dorf San Giovanni Li.
Die Wucht der Flut spülte Schutzbarrieren, Trümmer und große Mengen Sand auf die öffentlichen Straßen von Catania. Der Rückgang der Flut an der sizilianischen Küste war erst gegen 3 Uhr morgens am Mittwoch zu beobachten.
Situation der betroffenen Regionen
Trotz der Sachschäden hat das Wetterphänomen bisher keine Todesopfer oder Verletzten gefordert. In Plaia erreichte der Fluss Simeto seinen Höchststand, was eine vorsorgliche Evakuierung der Bewohner gefährdeter Gebiete erforderlich machte.
Neben Sizilien traf Zyklon Harry auch Kalabrien und Sardinien. Die lokalen Behörden überwachen die Küstengebiete, bisher wurden jedoch keine Verletzten gemeldet.

























































