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Identifizierung erschwert

Tragödie in der Schweiz: Italien überwacht den Aufenthaltsort von Dutzenden junger Menschen nach der Explosion.

Nachdem 12 Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert wurden und die Suche nach Vermissten andauert, versucht die italienische Regierung, die Zahl der Opfer in Crans-Montana endgültig zu ermitteln.

Explosion in Crans-Montana: Italienische Diplomatie versucht inmitten des Krankenhauschaos, die Opfer zu identifizieren.
Explosion in Crans-Montana: Italienische Diplomatie versucht inmitten des Krankenhauschaos, die Opfer zu identifizieren.

Die italienische Regierung steht unter Zeitdruck, um die genaue Zahl der von der Pandemie betroffenen Bürger zu ermitteln. Explosion in Crans-Montana, SchweizAm Ende der Nacht zum Donnerstag (1.) bestätigte das offizielle Ergebnis: 13 Italiener im Krankenhaus e sechs vermisstDie Zahlen schwankten jedoch im Laufe des Tages dramatisch, was das Chaos bei der Identifizierung der Opfer widerspiegelte.

Am späten Nachmittag meldete der italienische Botschafter in Bern, Gian Lorenzo Cornado, 19 vermisste Italiener. Stunden später wurden einige von ihnen in Krankenhäusern der Region gefunden, wodurch sich die Liste der Vermissten verkürzte, die höchste Alarmstufe jedoch beibehalten wurde. „Wir erstellen die Liste gemeinsam mit der Botschaft, dem Konsulat und den Angehörigen. Wir haben noch kein vollständiges Bild“, erklärte Außenminister Antonio Tajani.

Verteilung der Verwundeten und Rückführung

Die Logistik der Hilfsleistungen für die Italiener umfasst medizinische Zentren in drei Schweizer Städten und die Krankenhausinfrastruktur in Mailand:

  • Zion: 3 Italiener (bereits per Hubschrauber nach Italien zurückgeführt).
  • Zürich: 1 Italiener (in ernstem Zustand).
  • Bern: 1 Italienisch.
  • Gesamtzahl der Krankenhauspatienten: Laut den neuesten Angaben des Kanzleiministeriums handelt es sich um 12 bis 15 Bürger.

Das Niguarda-Krankenhaus in Mailand wurde in Bereitschaft versetzt, um die Schwerstverletzten aufzunehmen, darunter einen 16-jährigen Jungen mit schweren Verbrennungen am Kopf. Der Transport erfolgt mit Rettungsflugzeugen, um die Weiterbehandlung auf italienischem Boden zu gewährleisten.

Identifizierung erschwert

Das größte Hindernis für die endgültige Feststellung der Opferzahlen ist der Zustand der Toten in der Bar „Le Constellation“. Die Schweizer Polizei bestätigte insgesamt 47 Todesfälle, doch viele konnten aufgrund der Schwere ihrer Verbrennungen noch nicht identifiziert werden. Da der Ferienort Crans-Montana traditionell ein beliebtes Reiseziel für junge Leute aus Norditalien ist, befürchten die Behörden, dass sich unter den noch in der Leichenhalle von Sitten befindlichen, nicht identifizierten Leichen auch Vermisste befinden könnten.

Tajani appellierte an italienische Familien, die keinen Kontakt zu ihren Angehörigen in der Schweiz herstellen konnten, sich umgehend an die Krisenzentrale Farnesina zu wenden. „Morgen früh werde ich vor Ort sein, um die Lage unserer Mitbürger genau zu beobachten“, erklärte der Minister.

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