Der Vizepremierminister und Außenminister Italiens, Antonio TajaniSie erklärte, Italien und Spanien dürften Lateinamerika nicht dem chinesischen Einfluss überlassen. Die Erklärung fiel während des italienisch-spanischen Dialogforums, das am Montag (1.) in Rom stattfand.
Laut Tajani teilen die beiden europäischen Länder mit Lateinamerika „historische, sprachliche, kulturelle und sogar religiöse Bindungen“, die eine breitere und strategischere Rolle in der Region rechtfertigen würden.
„Italien und Spanien müssen und sollten dort eine noch bedeutendere Rolle spielen. Auch innerhalb der EU können wir in diese Richtung Druck ausüben: In Südamerika kann noch viel mehr getan werden“, sagte der italienische Außenminister.
Tajani argumentierte, dass Rom und Madrid den politischen und wirtschaftlichen Dialog mit den lateinamerikanischen Ländern intensivieren und ihren Einfluss in der Europäischen Union nutzen sollten, um die Präsenz des Blocks auf dem Kontinent zu stärken.
„Italien und Spanien können diese Märkte sowohl wirtschaftlich als auch politisch erschließen“, erklärte er. Seiner Ansicht nach sei es notwendig, „den Dialog zu intensivieren und diesen Teil der Welt nicht der chinesischen Präsenz auszuliefern“.
Im Rahmen der Veranstaltung sprach Tajani auch das Thema der irregulären Migration im Mittelmeerraum an. Er hob die Übereinstimmung zwischen Italien und Spanien in dieser Frage hervor und betonte, dass beide Länder an vorderster Front der Migrationsrouten liegen und daher effektiver zusammenarbeiten müssen.
„Wir müssen immer härter daran arbeiten, irreguläre Einwanderung zu bekämpfen und legale Einwanderung zu fördern“, erklärte er.
Abschließend hob der Minister hervor, dass die Alterung der europäischen Bevölkerung und der Rückgang der Geburtenraten eine Migrationspolitik erfordern, die die Einreise von Fachkräften begünstigt.
„Unsere Unternehmen benötigen diese Arbeitskräfte, die in unser System integriert werden können“, fügte Tajani hinzu.


























































Biagio Ramos Sarubbi
4. Dezember 2025 um 14:13 Uhr
Dice Tajani in Italien und Spanien können Lateinamerika nicht verlieren, aber Brasilien ist verloren. Der „Krieg“ gegen Bolsonaro war seitdem ein großer Erfolg.