Senator Gianluca Cantalamessa von der Lega-Partei legte einen Gesetzentwurf mit sieben Artikeln vor, der neue Regeln für das Handeln von Imamen (denjenigen, die für die Leitung der Gebete verantwortlich sind) vorschlägt. in Moscheen) in Italien. Der Text wird derzeit vom Verfassungsausschuss des Senats in Rom bearbeitet.
Der Vorschlag sieht die Schaffung eines nationalen Magnetregisters vor. (Ummah) in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium. Um der Gruppe beizutreten, muss die religiöse Persönlichkeit die italienische Staatsbürgerschaft besitzen und seit mindestens vier Jahren in Italien wohnen.
Das Projekt verlangt von den Bewerbern, die religiösen Prinzipien darzulegen, die ihre Aktivitäten leiten. Sie müssen außerdem die von ihnen ausgeübten Funktionen und die religiöse Autorität angeben, der der Imam untersteht.
Ein zentraler Punkt der Maßnahme ist die Voraussetzung fließender Italienischkenntnisse. Der Imam muss Italienischkenntnisse auf dem Niveau B1 nachweisen, um die Predigt halten zu können, die als „Imam“ bekannt ist. Predigt, ausschließlich in der Landessprache.
Der Text legt fest, dass Versammlungen politischer Natur dem örtlichen Bürgermeister zehn Tage im Voraus gemeldet werden müssen. Ein Verstoß gegen diese Regel kann mit einer Geldstrafe von 15.000 Euro geahndet werden.
In der Einleitung des Projekts stellt der Autor fest, dass die Ermittlungsergebnisse darauf hindeuten, dass Moscheen Orte der TerrorausbildungDer Senator begründet die Maßnahme mit dem Fehlen einer formellen Vereinbarung zwischen dem Staat und den islamischen Gemeinschaften.
Der Vorschlag erinnert an das 2017 unter der Regierung Gentiloni unterzeichnete „Patto per l'Islam“. Damals sah das Dokument bereits Predigten in italienischer Sprache vor, doch der aktuelle Dialog gerät nach dem kollektiven Rücktritt des Rates für die Beziehungen zum Islam im Jahr 2024 in eine Sackgasse.
Das Projekt wurde ursprünglich im Juli 2023 eingereicht, hat aber in letzter Zeit an Dynamik gewonnen. Die Lega-Partei unter Führung von Matteo Salvini beabsichtigt, den Text im Rahmen der Parlamentsdebatte durch Änderungsanträge in das neue Sicherheitspaket der Regierung einzubringen.
































































