Restaurants müssen Verpackungen bereitstellen, damit die Kunden übrig gebliebene Mahlzeiten mitnehmen können.
Italien, ein Land, das weltweit für seine großzügigen Portionen bekannt ist, die eine ganze Familie satt machen, leidet unter einer hohen Lebensmittelverschwendung. Um diesem Problem entgegenzuwirken, trat am vergangenen Mittwoch landesweit ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung in Kraft.
Der Spreco-Zero-Plan (auf Italienisch „Null Abfall“) zielt darauf ab, die Spende von Lebensmitteln, die andernfalls verschwendet würden, an die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu fördern. Der Standard zielt darauf ab, rund 1 Million Tonnen Lebensmittel pro Jahr einzusparen. Auf diese Weise soll Italien jährlich rund 12 Milliarden Euro (mehr als 40 Milliarden Reais) einsparen können. Nach offiziellen Angaben werfen Italiener durchschnittlich rund 76 Kilo Lebensmittel pro Jahr in den Müll.
Der Schwerpunkt des Plans liegt auf Lebensmitteln, die zwar Hygiene- und Sicherheitsanforderungen erfüllen, aber aus irgendeinem Grund nicht verkauft wurden, kurz vor dem Verfallsdatum stehen oder aufgrund von Etikettierungsfehlern nicht auf den Markt gebracht wurden. Darüber hinaus müssen Restaurants nun Verpackungen bereitstellen, damit ihre Kunden die Essensreste mit nach Hause nehmen können. Der in Brasilien weit verbreitete Brauch wird in Europa oft missbilligt.
(Mit ANSA)



























































