Die Zahl der italienischen Rentner, die ins Ausland ziehen, sinkt. Aktualisierte Daten zeigen einen Rückgang um 23,8 % zwischen 2018 und 2024. Hauptgründe sind weiterhin die niedrigeren Lebenshaltungskosten und die günstigen Steuerbedingungen. Portugal, das zuvor bei den Präferenzen führend warSie verlor an Bedeutung nach dem Wegfall der Steuervorteile für neue Einwohner ab dem Jahr 2024.
Spanien führt bei den Präferenzen
Spanien ist derzeit das beliebteste Zielland. Im Jahr 2023 zogen 536 italienische Rentner dorthin, sodass die Gesamtzahl der Einwohner nun bei rund 8.417 liegt. Das italienische Sozialversicherungsinstitut (INPS) zahlt jährlich insgesamt 147 Millionen Euro, im Durchschnitt 1.339 Euro pro Monat. zweiter Artikel aus Corriere della Sera, an diesem Sonntag (7.).
Das spanische System ist attraktiv, da es niedrigere Steuersätze, Freibeträge und Steuervergünstigungen bietet, beispielsweise 6.500 bis 7.000 Euro für Rentner über 65 Jahre, zusätzlich zu den Abzügen für medizinische Leistungen. In weniger zentralen Gegenden gelten die Lebenshaltungskosten als erschwinglich.
Portugal verliert an Stärke.
Der Zuzug nach Portugal ging zwischen 2019 und 2023 um 83 % zurück. Ab 2024 galten die Steuerbefreiungen für Neuzugezogene nicht mehr. Dennoch erhält Portugal weiterhin die meisten Zahlungen vom Nationalen Institut für Soziale Sicherheit (INPS): 157,4 Millionen Euro wurden an 3.365 Rentner ausgezahlt, mit einem monatlichen Durchschnitt von 3.700 Euro. Diejenigen, die 2023 zuzogen, erhalten im Durchschnitt 2.631 Euro.
Tunesien und Albanien im Aufwind.
Die tunesische Stadt Hammamet ist weiterhin ein Anziehungspunkt für Rentner, insbesondere ehemalige Beamte. Das Land bietet eine Steuerbefreiung von 80 % des Einkommens sowie Freibeträge für Angehörige. Zwischen 2019 und 2023 zogen tausend Italiener dorthin. In Albanien ließen sich in den letzten fünf Jahren 200 Rentner nieder, die Hälfte davon allein im Jahr 2023, angelockt von der seit 2021 geltenden vollständigen Steuerbefreiung.
Rumänien, Monaco und andere Reiseziele
Rumänien hat seit 2019 500 Italiener aufgenommen. Dort werden Renten mit einem einheitlichen Steuersatz von 10 % besteuert. Weitere wichtige Zielländer sind Monaco (710 Rentner), Griechenland und Thailand (zusammen 750), die Vereinigten Arabischen Emirate (112) und Malta (285). Griechenland bietet einen Steuersatz von 7 % für bis zu 15 Jahre.
Länder wie Kroatien, die Slowakei, Zypern und Südafrika verzeichnen geringere Zuwanderungszahlen. Zypern beispielsweise konnte im Jahr 2023 trotz eines festen Steuersatzes von 5 % nur drei Italiener anziehen.




























































