Das aktuelle Format wurde im Juni 1946 verwendet.
Auch bekannt als il Tricolore, die Flagge Italiens Es besteht aus drei vertikalen Streifen gleicher Größe und mit den folgenden Farben: Grün (links), Weiß (Mitte) und Rot (rechts). Das Seitenverhältnis der Flagge beträgt 2:3.
Das aktuelle Format der italienischen Flagge wurde am 19. Juni 1946 verwendet, wurde aber erst am 1. Januar 1948 offiziell definiert.
Dieses moderne Format der Flagge wurde nach dem Zweiten Weltkrieg übernommen, als die Italiener an den Wahlurnen teilnahmen, um in einer Volksabstimmung darüber abzustimmen, welche Regierung sie lieber im Land bilden wollten: Republik oder Monarchie.
Da die Italiener vom monarchischen Modell enttäuscht waren, da es während des Krieges mit dem faschistischen Regime (der sogenannten Italienischen Sozialrepublik – RSI) verbunden war, entschieden sich 54 % der Bevölkerung für die Gründung einer demokratischen Republik im Land.
Bedeutung der Farben der italienischen Flagge
Die Französische Revolution war eine große Inspiration bei der Definition der italienischen Flagge.
Der französische Kaiser Napoleon Bonaparte war 1796 der Gründer der sogenannten Cispadane-Republik im Norden der italienischen Halbinsel und war damit der erste Staat, der die Trikolore verwendete (ab 1797).
Die Farben Rot und Weiß wurden vom Symbol der Mailänder Gemeindeflagge inspiriert und die grüne Farbe wurde in Anlehnung an die Armeeuniform der offiziellen Mailänder Garde angebracht.
Es besteht kein allgemeiner Konsens über die Bedeutung der Farben der italienischen Flagge, einige Historiker führen jedoch die folgende Interpretation an:
Grün: repräsentiert die Ebenen und Hügel des Landes;
Branco: stellt die Gletscher der Alpen in Norditalien dar;
Rot: stellt das Blut der Helden dar, das während der italienischen Unabhängigkeitskriege vergossen wurde.
Aber vor allem aus religiöser Sicht haben die Farben, die die italienische Flagge charakterisieren, eine eindeutige Bedeutung:
Grün: steht für Hoffnung;
Branco: repräsentiert den Glauben;
Rot: steht für Wohltätigkeit;
Diese Interpretation würde sich auf die drei theologischen Tugenden beziehen, die in den Lehren verankert sind, die die Moral der katholischen Kirche regeln.










































