Zum Ausgleich ergriff die Regierung einige Sparmaßnahmen.
Dem Plan zufolge wird Rom seinen Beitrag zum nationalen Gesundheitsfonds um 2 Milliarden Euro erhöhen, wodurch sich das Budget des Sektors auf 113 Milliarden Euro beläuft. „Gesundheit im Mittelpunkt: Impfplan, innovative Krebsmedikamente, Stabilisierung prekärer Arbeitsverhältnisse“, schrieb Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin auf Twitter.
Darüber hinaus wird die Regierung eine zusätzliche Milliarde Euro für Hochschulen und Universitäten bereitstellen, aber auch für Maßnahmen, an denen private Vorschuleinrichtungen oder solche mit einer erheblichen Anzahl behinderter Schüler beteiligt sind. „Ich hoffe, dass es keine ideologischen Kontroversen gibt“, sagte Premierminister Matteo Renzi.
Das Stabilitätsgesetz sieht im nächsten Jahr außerdem 1 Milliarde Euro für Initiativen vor, die sich an kleine und mittlere Unternehmen richten. Um dies zu kompensieren, ergriff die Regierung einige Sparmaßnahmen, beispielsweise die Auflösung von Equitalia, der für die Steuererhebung im Land zuständigen Behörde.
Laut Renzi wird allein diese Initiative zu Einsparungen von 4 Milliarden Euro führen. „Wer zahlen muss, wird zahlen, aber nicht die übermäßigen Zinsen, die in der Philosophie, von der Equitalia ausging, vorgesehen waren“, erklärte er. Das Unternehmen wird wieder in die Entries Agency integriert, die wichtigste Steuerkontrollbehörde in der Regierungshierarchie.
Neben dem Haushalt ist das Stabilitätsgesetz eines der Dokumente, die das Wirtschaftsleben Italiens das ganze Jahr über regeln. Darin wird auch dargelegt, wie das Land europäische Standards respektieren wird, etwa die Grenze von 60 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Staatsverschuldung und 3 % für das Defizit.
Ansa-Agentur
























































