Die Schweiz ist besorgt über den Exodus von Millionären, die aufgrund von Steuervorteilen nach Italien ziehen. Der jüngste Fall zweier Banker, die Genf verließen, um im Nachbarland zu leben, veranschaulicht einen wachsenden Trend, der auch andere Schweizer Städte wie Zürich und Zug betreffen könnte.
Der Grund liegt im Anruf Flat Tax, das 2017 in Italien eingeführt wurde. Das Gesetz erlaubt es Ausländern mit hohem Einkommen, eine Pauschalsteuer von 200 Euro pro Jahr auf Einkünfte zu zahlen, die sie außerhalb Italiens erzielen. Für jede unterhaltsberechtigte Person kommen noch einmal 25 Euro hinzu.
Steueranreize und geografische Nähe begünstigen Migration
Die strategische Lage italienischer Städte wie Como und Mailand erleichtert vielen Schweizern den Umzug. Darüber hinaus bietet ein Umzug Zugang zum italienischen System mit Steuervorteilen, die das Land für vermögende Privatpersonen attraktiv machen.
Laut der Zeitung Die täglich gemachtDie beiden Genfer Führungskräfte arbeiteten bei einem namhaften Finanzinstitut und haben bereits ihren Wohnsitz in Italien.
Prominente und Milliardäre nutzen die Maßnahme
Zu den bekanntesten Namen, die die Flat Tax Italiener ist der Ferrari-Fahrer, Lewis HamiltonDer Brite erwarb eine Residenz in Mailand. Auch der Ägypter übernahm das Modell. Nassef Sawiris, ein Geschäftsmann in der Bau- und Modebranche mit einem geschätzten Vermögen von rund 9 Milliarden Euro.
Ein weiterer möglicher Interessent ist Bernard Arnault, CEO des französischen Mischkonzerns LVMH – zu dem auch Moët et Chandon und Louis Vuitton gehören. Obwohl er öffentlich sein Interesse abstritt, kaufte der Geschäftsmann die historische Casa Atellani in der Innenstadt Mailand, für über 60 Millionen Euro. Die auf 1,3 Millionen Euro geschätzten Investitionen in die Renovierung deuten auf langfristige Pläne hin, die Fertigstellung ist für 2026 geplant.
Wachstum der Zahl der Millionäre in Italien
Daten vom September 2024 zeigen, dass es in Italien rund 457 Millionäre gibt. Laut der Henley Private Wealth Migration Report 2025Bis zum Jahresende könnte diese Zahl um 3.600 steigen. Das ist zwar weniger als die in den Vorjahren prognostizierten 5.000, deutet aber auf einen anhaltenden Zustrom hin.
Im Zeitschriften-Ranking Forbes Im Jahr 2025 liegt Italien mit 74 Namen weltweit auf Platz 2024 der Milliardäre – einer mehr als im Jahr XNUMX. Die USA, China, Indien und Deutschland führen die Liste an.
Die Abwanderung großer Vermögen verändert nicht nur die lokale Wirtschaftslandschaft, sondern weckt auch die Aufmerksamkeit der Nachbarländer, die dadurch strategische Steuerzahler verlieren. Die Schweiz, die jahrzehntelang als Steueroase galt, beobachtet nun mit Sorge die neue Konkurrenz aus dem Süden.


























































