Die Sängerin Laura Pausini hat weltweit 75 Millionen Tonträger verkauft und über sechs Milliarden Streams generiert. Sie ist die erste Italienerin, die einen Grammy gewann und in die Billboard Hot 100 einstieg. Außerdem gewann sie vier... Lateinischer Grammy und wurde 2023 von der Latin Recording Academy als Person des Jahres geehrt.
Trotz dieser Zahlen sagt die Künstlerin, dass sie in den sozialen Medien immer noch Kritik von Italienern ausgesetzt ist.
Während eines Interviews in Sanremo, wo sie als Moderatorin beim Sanremo-Festival auftreten wird, äußerte sich Pausini zu den Reaktionen im Internet.
„Von viertausend Kommentaren sind 400 negativ. Sie sind zwar wenige, aber sie erregen mehr Aufsehen als die anderen, die positiv sind. Ich fühle mich in diesem Land geliebt, ich fühle mich nicht anders. Die Liebe, die mir hier entgegengebracht wird, ist wirklich überwältigend“, erklärte sie.
Die Zahlen deuten darauf hin, dass etwa 10 Prozent der von ihr genannten Nachrichten negative Inhalte aufweisen. Die Sängerin selbst bezeichnete diese Gruppe als Minderheit.
Mitten in den Festivalvorbereitungen wurde Pausini emotional, als sie sich an ihr Debüt 1993 erinnerte, bei dem sie „La Solitudine“ sang. Damals wurde sie von Pippo Baudo vorgestellt – ein Moment, der den Beginn ihrer internationalen Karriere markierte.
„Es war wunderschön, denn ich werde diesen Moment nie vergessen. Auch wenn es wichtigere internationale Auszeichnungen gibt, ist für mich keine mit Sanremo vergleichbar. Über die Jahre hat es nichts von seiner Bedeutung eingebüßt; im Gegenteil, es hat viele neue Musikrichtungen hervorgebracht“, sagte er gegenüber Ansa.
Pausini sprach über ihre Identität und sagte, sie sei stolz darauf, Italienerin zu sein. Sie erinnerte sich daran, zwischen ihrem 18. und 51. Lebensjahr in vielen Ländern gelebt zu haben, und erklärte, dass sie viele Kulturen in sich trage.
Die Daten belegen eine Karriere mit globaler Reichweite und gleichzeitig Kritik im digitalen Raum. Die Künstlerin selbst beteuert, sich in Italien trotz der negativen Reaktionen geliebt zu fühlen.





























































