Die ersten 34 Infektionen in der Region Lombardei, Venetien und Latium versetzten das Land in Alarmbereitschaft
Die Coronavirus-Krise hat an diesem Freitag in Italien mehrere Stufen erreicht.
Insgesamt wurden in den Regionen Venetien, Lombardei und Latium nach neuesten Angaben 34 Personen positiv getestet.
Nach Angaben der Agentur Ansa gab es auch den ersten Todesfall: einen 78-jährigen Mann in Padua. Dies sind die ersten bekannten Fälle einer Übertragung dieser Krankheit durch Ansteckung im Land.
Eine Situation, die dazu führte, dass rund 250 Menschen aus zehn Nachbarorten, die insgesamt rund 47.500 Einwohner zählen, in Quarantäne und Isolation mussten.
Schulen, öffentliche Dienstleistungen, einschließlich Transport, und sogar Messen wurden eingestellt.
Darüber hinaus erzwang die Regionalregierung die Schließung aller öffentlichen Plätze und empfahl den Bewohnern, ihre Häuser in den nächsten Stunden nicht zu verlassen. Der medizinische Alarm wurde auch deshalb ausgelöst, weil weder die Ansteckungsquelle noch der epidemiologische Zusammenhang klar waren, der eine Isolierung der Krankheit ermöglichen würde.
Der erste entdeckte Fall betraf einen 38-jährigen Italiener aus Castiglione d'Adda.
Der Patient wurde am Mittwoch ins Krankenhaus eingeliefert, ein offensichtlicher Zusammenhang mit China konnte jedoch zunächst nicht festgestellt werden und die Ärzte schlossen aus, dass die Symptome mit der Krankheit zusammenhängen könnten.
Als sich seine Situation verschlechterte und er auf die Intensivstation verlegt werden musste, gab seine Frau den Alarm, der das Protokoll aktivierte: Der Mann hatte sich mehrmals mit einem Freund getroffen, der kürzlich aus China zurückgekehrt war.
Mit Informationen von Republik




























































