Unter den vielen Notfällen in Italien gibt es einen, der noch nie dagewesene Ausmaße annimmt. Dies ist der Fall Neet, also junge Menschen, die nicht studieren, nicht arbeiten und nicht in Ausbildungen einbezogen werden.
In Brasilien ist der Begriff als „nem-nem“ bekannt. Auf Englisch bedeutet Neet „nicht in Ausbildung, Beschäftigung oder Ausbildung” („unverbundene junge Leute“, wie man in den Vereinigten Staaten sagt).
Unter den 27 Ländern der Europäischen Union liegt Italien laut einer Studie von Eurostat, dem Statistikamt der Europäischen Union, am Schlusslicht. Die drei besten Plätze belegen hingegen die Niederlande, Schweden und Luxemburg. Portugal ist 11.
Angaben in % der Bevölkerung im Alter von 15–34 Jahren. Jahr 2020

Junge Leute in Italien
Laut der Studie, die auf Daten aus dem Jahr 2020 basiert, stellen drei Millionen Neets 25,1 % der jungen Italiener zwischen 15 und 34 Jahren dar, genau jeder vierte Pandemie verschlimmerte die Situation.
Die Daten zeigten auch, dass in Italien jede zweite Frau nicht arbeitet und 25 % der Mädchen unter 30 Jahren Neets sind. Von den 8,6 Millionen Frauen mit dieser Erkrankung in Europa kommt ein Drittel aus Italien. Auch die Schulabbrecherquote ist hoch.
die verlorene Generation
Die Identität dieser „verlorenen Generation“, wie des Premierministers Mario Dragons Neu definiert, ist ganz klar: In der Schulaltergruppe (15-19 Jahre) liegen die italienischen Neets 75 % über dem EU-Durchschnitt; im Universitätsbereich (20-24) sind es 70 % mehr.
Für Frauen ist die Situation noch schlimmer. Der „rosa“ Anteil unter den Neets reicht von 45 % in der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen bis zu 66 % in der reiferen Altersgruppe (30 bis 34).
In Süditalien ist die Kluft noch ausgeprägter. Auf Sizilien gibt es 30,3 % der Neets im Alter von 15 bis 24 Jahren, in Kalabrien sind es 28,4 % und in Kampanien 27,3 %.































































