Italien kündigte eine Senkung der Kraftstoffsteuern an, nachdem die Dieselpreise [Preise] überschritten hatten. 2 € pro LiterDie Maßnahme wurde im Rahmen eines Notdekrets verabschiedet, um die Auswirkungen steigender Preise einzudämmen.
Premierministerin Giorgia Meloni gab bekannt, dass die Senkung 25 Cent pro Liter betragen wird. Laut ihren Angaben zielt die Entscheidung darauf ab, die Kosten für die Autofahrer zu reduzieren und eine Weitergabe der Kosten an die Produktpreise zu vermeiden.
Die Regierung kündigte außerdem eine Steuergutschrift für Lkw-Fahrer und die Schaffung eines Mechanismus gegen Spekulationen an, der die Kraftstoffpreise an den realen Wert des Öls koppelt.
Die Maßnahme wird zunächst 20 Tage dauern, während die Regierung langfristige Lösungen prüft.
Hoher Druck durch internationale Konflikte
Kraftstoffpreise Die Preise sind in ganz Europa seit Ende Februar gestiegen.Dieser Schritt erfolgt nach Angriffen der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran, die den Ölpreis in die Höhe trieben und Befürchtungen über Versorgungsengpässe auslösten.
In Ländern wie Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Finnland und Italien haben die Dieselpreise die Marke von 2 Euro pro Liter überschritten.
Auswirkungen interner Änderungen
In Italien wurde der Anstieg durch eine interne Änderung Anfang 2026 noch verstärkt.
Seit dem 1. Januar ist die Dieselsteuer der Benzinsteuer angeglichen. Diese Maßnahme beendete jahrzehntelange Billigpreise für Diesel an den Zapfsäulen.
Vor dem neuen Dekret kostete Diesel in Selbstbedienungssystemen durchschnittlich 2,07 € pro Liter, Benzin hingegen 1,84 €.
Wirkung der Reduktion
Laut dem Verbraucherverband CodaconsDie Ersparnis kann unter Berücksichtigung der Steuern etwa 30 Cent pro Liter betragen. Dies entspricht einer Einsparung von ungefähr 15 € bei einem 50-Liter-Tank.
Der Mechanismus zur Bekämpfung von Spekulationen nutzt einen Teil der Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe zur Finanzierung von Steuersenkungen.
Die Organisation bewertete die Maßnahme positiv, warnte jedoch davor, dass die Preise nach Auslaufen des Dekrets wieder steigen könnten. Sie erklärte außerdem, dass Preissenkungen beim Öl tendenziell nur langsam bei den Verbrauchern ankämen.
Andere Maßnahmen
Das Dekret umfasst auch Unterstützung für den Straßentransport- und den Fischereisektor. Es erweitert zudem die Befugnisse der nationalen Preisüberwachungsbehörde.





























































