Als eines der größten Symbole der Christen wird Ostern in diesem Jahr in Italien eine noch größere Bedeutung haben. Zum ersten Mal in der Geschichte bleiben die Türen der Kirchen während der Karwoche geschlossen.
Um die von der italienischen Regierung verhängten Beschränkungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus zu umgehen, mussten traditionelle katholische Veranstaltungen beispielsweise durch virtuelle Prozessionen, Online-Messen und Gebete in Fenstern und Balkonen ersetzt werden. Bis zur Messe Domingo de Pascoa Der von Papst Franziskus gefeierte Gottesdienst muss angepasst werden: Er findet ohne die Anwesenheit der Gläubigen statt.
Am 15. März erhielten die rund 25 Pfarreien im ganzen Land einen praktischen Leitfaden für die Durchführung katholischer Zeremonien aus der Ferne.
„Seit Beginn der Coronavirus-Epidemie hat die Internetnutzung unter religiösen Menschen erheblich zugenommen“, sagt der Journalist Fabio Bolzetta, Präsident von WebCattolici Italiani, ein Verein, der junge Menschen im IT-Bereich (Informationstechnologie) zusammenbringt und gegründet wurde, um den Einsatz digitaler Tools im katholischen Umfeld zu fördern.
Dies ist der Fall von Pierina D'Andrea, einer brasilianischen Ahnenforscherin, die in Lentiscosa in der Provinz Salerno in Süditalien lebt. „In Zeiten der Isolation hat sich die Kirche angepasst und den Gläubigen Trost gebracht.“
„Dies ist eine sehr kleine, aber sehr leidenschaftliche Gemeinde. Fast alle von ihnen sind Anhänger von Santa Rosalia, die um das Jahr 1600 Palermo (Sizilien) vor der Pest rettete. „Jetzt verbindet uns mehr denn je der Glaube an den Schutzpatron, der als Beschützer vor Infektionskrankheiten gilt“, erklärt er.
Dies wird ein Ostern sein, das kein Italiener vergessen wird: Ihre Häuser wurden in Kirchen verwandelt.









































