Italienischer Außenminister und stellvertretender Ministerpräsident, Antonio Tajani, kündigte an, dass er bald Brasilien besuchen werde, um die Krise in Venezuela zu besprechen, wo mehr als 160 italienische Staatsbürger leben.
Während einer Anhörung in der Abgeordnetenkammer in Rom am Mittwoch (11.) betonte Tajani, dass Italien der Situation in Venezuela „sehr große“ Aufmerksamkeit schenke und dass das Land mit internationalen Partnern in Kontakt stehe, um die Wahlfreiheit in dem lateinamerikanischen Land zu gewährleisten.
„Italien arbeitet weiterhin mit allen verfügbaren Instrumenten zusammen, und ich werde bald eine Mission in Argentinien und Brasilien durchführen, Schlüsselländern auch aus Sicht der venezolanischen Krise“, erklärte die Kanzlerin, die auch bekräftigte, dass Italien dies nicht anerkenne Legitimität der jüngsten Wahlen in Venezuela.
Der Kanzler bekräftigte seine Unterstützung für die venezolanische Opposition und erwähnte die Verbannung des Führers Edmundo González Urrutia und die Verhaftung von acht italienisch-venezolanischen Staatsbürgern durch das Nicolás-Maduro-Regime Handhaben.
Die Krise mit Italienisch-Brasilianern und der italienischen Staatsbürgerschaft
Obwohl der Schwerpunkt der Reise auf der Lage in Venezuela liegt, findet Tajanis Aufenthalt in Brasilien inmitten wachsender Spannungen mit der italienisch-brasilianischen Gemeinschaft statt. In jüngsten Äußerungen kritisierte Tajani den Gebrauch der italienischen Staatsbürgerschaft durch Nachkommen in Brasilien und Südamerika und behauptete, viele würden diese unrechtmäßig anstreben. nur um Vorteile zu erzielen.
Tajani hat es bereits deutlich gemacht Wunsch, das italienische Staatsbürgerschaftsgesetz zu ändern, insbesondere im Hinblick auf „ius sanguinis“, das Recht auf Staatsbürgerschaft aufgrund der Abstammung. Bei einer Veranstaltung in Brüssel Ende August erklärte er, dass es notwendig sei, „die Verleihung der Staatsbürgerschaft durch das ius sanguinis zu überprüfen“, was Italiener auf der ganzen Welt überraschte.
Seiner Meinung nach ist es notwendig, strenger mit denjenigen umzugehen, die die Staatsbürgerschaft nur deshalb beantragen, weil sie einen italienischen Vorfahren haben, ohne eine echte Verbindung zur italienischen Kultur oder Nation nachzuweisen.
Eine Gelegenheit zum Dialog in Brasilien
Tajanis Besuch in Brasilien wird für den Minister eine entscheidende Chance sein, die Situation besser zu verstehen Stärke und Bedeutung der italienischen Gemeinschaft im Land, das enge Beziehungen zu Italien unterhält.
Für viele Italienisch-Brasilianer ist dies eine Gelegenheit, den kulturellen und historischen Wert ihrer Verbindung mit dem europäischen Land zu zeigen.
Darüber hinaus wird es für Tajani eine Gelegenheit sein, nicht nur die venezolanische Krise zu diskutieren, sondern auch den Dialog mit der italienischen Diaspora in Brasilien zu vertiefen und sich ihre Forderungen hinsichtlich möglicher Änderungen bei der Verleihung der Staatsbürgerschaft anzuhören.


























































