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Skandal deckt illegalen Visahandel in italienischen Konsulaten auf

Skandal um korrupte Mitarbeiter italienischer Botschaften und Konsulate deckt illegalen Visahandel auf.

In Italien ist ein schwerer Skandal aufgetaucht, an dem korrupte Beamte italienischer Botschaften und Konsulate in verschiedenen Teilen der Welt beteiligt sind. Laut der Beschwerde des Abgeordneten Andrea Di Giuseppe von der in der Region Nord- und Mittelamerika gewählten Partei Fdi (Brüder Italiens) waren diese Mitarbeiter an einem illegalen internationalen Handelssystem für Arbeits- und Touristenvisa beteiligt.

Der Abgeordnete, der nun Drohungen ausgesetzt ist, insbesondere von der kalabrischen Mafia, Dies wurde auf der Website des Secolo d'Italia bekannt gegeben Mindestens zehn Botschaften und Konsulate, darunter auch Vertretungen aus Südamerika, seien in diesen Korruptionsskandal verwickelt. „Sie kamen sowohl in Miami als auch in Rom zu mir, um mich zu ‚besuchen‘, und es gehen weiterhin anonyme Anrufe ein“, berichtete der italienische Abgeordnete.

Laut Di Giuseppe kommen diese Praktiken in verschiedenen Teilen der Welt vor, vor allem in Regionen, in denen verzweifelte Menschen keine Möglichkeit haben, physisch und legal nach Italien zu gelangen. Er bezeichnet diese korrupten Beamten als die neuen Drogendealer.

„Es ist ein sehr altes und sehr profitables Phänomen“, sagte der Parlamentarier.

Wie in der Beschwerde angegeben, die an die gerichtet wurde Finanzwache Rom, einschließlich Beweisen, verkauften italienische Beamte Arbeitsvisa für 15.000 Euro (rund 80 R$) und verlangten 6.000 Euro (32 R$) für Touristenvisa für Bürger aus Ländern wie Bangladesch, Pakistan, den Philippinen und anderen asiatischen Ländern.

Angesichts dieser Situation unterstreicht der Abgeordnete die Schwere der Beteiligung von Beamten der italienischen Botschaften und Konsulate: Das korrupte Verhalten einiger von ihnen schadet dem Ruf des Landes.

Abgeordneter Andrea Di Giuseppe prangert illegalen Handel in italienischen Botschaften und Konsulaten an | Offenlegung

Vertreterin Federica Onori von der 5-Sterne-Bewegung (M5S) äußerte sich ebenfalls zu diesem Thema und betonte, wie wichtig es sei, die Probleme im Zusammenhang mit Landsleuten im Ausland genau zu überwachen und illegale Aktivitäten zu bekämpfen, die ihnen schaden könnten. Sie drückte ihre Solidarität mit Andrea Di Giuseppe aus und betonte die Notwendigkeit, Korruption und Fehlverhalten in allen Bereichen zu bekämpfen. (Foto: Depositphotos)

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